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[Blog] Woche 1 - Von 0 auf 100 am ersten Tag

Die erste Woche hatte es in sich:

Wir, die frischgebackenen VJs bei afk tv, durften gleich an unserem – offiziell - zweiten Tag miterleben, wie ein lange vorbereitetes und dementsprechend bedeutendes Event seinen Lauf nahm. Am Dienstag, dem viel beschworenen und erwartungsvoll herbeigesehnten 8. April bemühte sich alles was Rang und Namen in der Münchner Medienwelt hat  zu den Räumen des Aus- und Fortbildungskanals in der Rosenheimer Straße 145. Es ging darum, den Zusammenschluss von M94.5 und afk tv zu demonstrieren und vor allem die jungen Früchte der Zusammenarbeit von Radio und Fernsehen zu präsentieren. Die vielen Gesellschafter und Gönner des afk nahmen zuerst an einer Live-Show im neuen Studio und anschließend an einer Führung durch die Redaktions- und Produktionsräume von M94.5 und afk tv teil. 
Wir drei VJs waren schon Tage vor dem großen Tag vollauf mit den Vorbereitungen beschäftigt: Es galt eine eigens für diesen Anlass konzipierte Webseite umzusetzen, Texte zu schreiben, Imagefilme zu drehen.

Ich beispielsweise, die bisher den Großteil meiner Erfahrungen beim Radio gesammelt habe, fand es sehr spannend in nur drei Tagen einen eigenen kleinen Filmclip zu produzieren. Von der Konzeption bis zum Schnitt war ich dabei – natürlich mit vor allem technischer Hilfe. Wir brachten den Tag erfolgreich hinter uns und danach ging auch für uns endlich das Tagesgeschäft los. Das besteht in den kommenden Wochen vor allem aus einem: Kurse, Kurse und nochmals Kurse. Es gibt schließlich viel zu lernen! Von der Kameraführung über den Ton bis zum Schnitt – wir wollen schließlich am Ende des 6-monatigen Vollstipendiums mit neuen und wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen als Videojournalisten aufwarten. Also folgten als praktischer Einstieg nach dem großen „Kick Off“ am Dienstag drei Tage Kamerakurs bei Günter Brockt, dem langjährigen und sehr erfahrenem Kameramann beim ZDF. Das war ein großer Spaß. Nach ein bisschen Theorie zur Kadrierung, Kameraeinstellungen und Lichtsetzung durften wir gleich immer selbst ran. Einmal filmten wir eine Verfolgungsjagd im Parkhaus, eine Szene im Wartezimmer oder ein Interview mit einem „Promi“. Direkt nach den Drehs wurde das gedrehte Material gemeinsam in der Gruppe ausgewertet und über die begangenen Fehler gefachsimpelt. 


Die erste Woche in drei Worten: Spannend, neu, verheißungsvoll.