Suche

Impressum

[Blog] Woche 2 - Niere, Kugel oder Acht?

In der zweiten Woche ist der Kursplan voll. Am Montag haben wir mit einem Theorie-Seminar begonnen. Wir haben einen genauen Überblick über die Fernsehtechnik bekommen. Von der Braunschen Röhre bis zum LCD TV.
Schon am nächsten Tag haben wir uns an unsere „zukünftige“ Kamera heran gewagt. Birgit, die schon Erfahrung mit der DSLR Kamera hat, zeigte uns einige Grundfunktionen. Anschließend ging es sofort nach draußen, um auszuprobieren, was wir gerade gelernt haben. Obwohl wir ein Schulter-Rig benutzen, machten wir die Erfahrung, dass es schwerer ist als gedacht, sich mit der Kamera zu bewegen. Ohne die richtige Stabilität wackelt es bei jedem Schritt ganz schön herum. Da hilft wohl nur üben, üben, üben. Wir alle konnten uns bei verschiedenen Aufgaben ausprobieren. Zum Beispiel bei einer Moderation im Laufen, wobei die Kamerafrau rückwärts vorne weg geht. Dabei ist einiges zu beachten: Liegt die Schärfe richtig, stimmt der Bildausschnitt und dabei auch noch rückwärts laufen ohne zu wackeln.


Nach einer kurzen Besprechung am Mittwoch Morgen, haben wir bis Donnerstag Abend gelernt, worauf wir beim Ton achten müssen. Welches Mikrofon benutzen wir in der entsprechenden Situation? Angel, Funkmikrofon oder doch eines, das man in der Hand hält, ein Kondensatormikrofon oder dynamisches Mikrofon, mit dem Richtcharakter Niere, Kugel oder Acht? Eine Antwort auf diese Fragen bekamen wir bei Übungen. In unterschiedlichen Situationen probierten wir die verschiedenen Mikrofontypen aus und werteten den Ton anschließend aus. Abwechselnd stand einer von uns vor (Moderatorin), hinter (Kamerafrau), oder neben (Tonfrau) der Kamera. So konnten wir unser erlerntes Wissen der letzten Tage anwenden. Eine spannende Woche, in der wir grundlegende Techniken im Fernsehgeschäft gelernt und durch Übungen gefestigt haben.